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Adventkalender1

Ausstellung 24 Türchen bis Weihnachten

2 Minuten Lesezeit (361 Worte)

Neunburg vorm Wald. Adventskalender erfreuen alle Jahre wieder Kinderherzen als auch Erwachsene. Unter dem Motto „24 Türchen bis Weihnachten" ist derzeit im Schwarzachtalmuseum zu sehen. Der Schwandorfer Sammler Helmut Weiß stellte knapp 130 Kalender zur Verfügung. Für die diesjährige Weihnachtssonderausstellung des Schwarzachtaler Heimatmuseums war Johannes Wiemann (Nürnberg) der Ideengeber. Die von ihm zusammengestellte und finanziell geförderte Sonderausstellung mit antiken Adventskalendernaus der Sammlung von Helmut Weiß zeigt die ganze Vielfalt solcher Adventskalender aus dem vergangenen 20. Jahrhundert.

Adventskalender sind Zeitmesser, Zählhilfen oder Zeitverkürzer bis Weihnachten, sie sind zu unverzichtbaren Elementen des weihnachtlichen Brauchtums geworden, erzählte Museumsleiter Theo Männer bei der Ausstellungseröffnung. Diese erstmals im 19. Jahrhundert aufgekommenen Kalender gehörten schon bald zum christlichen Brauchtum der Vorweihnachtszeit und sollten von Beginn an den Kindern die Zeit bis zum Heiligen Abend verkürzen. In den 20er und 30er Jahren war die Blütezeit. 1940 wurden die Kalender verboten und erst nach dem Krieg ging es mit einfachen Abreißkalendern wieder los.Im 20. Jahrhundert erhielt der mit Weihnachtsmotiven bedruckte Adventskalender die noch heute gebräuchliche Form, mit einer kleinen Überraschung hinter jedem der 24 Türchen, welche die Vorfreude auf das Frohe Fest von Tag zu Tag steigern sollte. Es gibt wohl kaum einen, der nicht in seinen Kindertagen einen Adventskalender hatte, an dem er, bis das Christkind kam, jeden Tag ein Türchen öffnen durfte, meinte Männer.


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Vom Weihnachtsgeschäft sind die Umsatzbringer nicht mehr wegzudenken. Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung wurde auch der in limitierter Auflage erschienene „Neunburger Adventskalender 2018" offiziell vorgestellt. Der von Johannes Wiemann in Auftrag gegebene und von dem Bayreuther Karikaturisten und Illustrator Matthias Ose gestaltete Kalender zeigt auf der Gesamtansicht ein fröhlich-winterliches Treiben aus der Zeit um 1950 vor dem Ostbahnhof und Kloster, mit der Stadtsilhouette im Hintergrund sowie ein Neunburger Motiv hinter jedem der 24 Türchen. Die Kalender sind im Museum, im Büro- und Pressezentrum, Hauptstraße sowie in der Buchhandlung am Tor zum Preis von 16,95 Euro erhältlich.

Die Ausstellung ist bis Anfang Januar an folgenden Tagen zu sehen:

1. und 2. Adventssonntag

Sonntag, 02.12.2018 von 14-16 Uhr
Sonntag, 09.12.2018 von 14-16 Uhr

Burgadvent 

Freitag 14.12.2018 von 18-20 Uhr
Samstag 15.12.2018 von 17-20 Uhr
Sonntag 16.12.2018 von 14-20 Uhr

Weihnachtszeit

Sonntag 23.12.2018 von 14-16 Uhr
Mittwoch 26.12.2018 von 14-16 Uhr
Sonntag 30.12.2018 von 14-16 Uhr
Sonntag 06.01.2019 von 14-16 Uhr

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