b2ap3_amp_Includio_Gastro_AndreasDenk_Johanniter Der Gastro-Bereich. Bilder: Andreas Denk

Ein Hotel für alle: Das neue Includio

5 Minuten Lesezeit (946 Worte)
Empfohlen 
Regensburg. Wann ist Inklusion, also das gleichwertige und barrierefreie Miteinander von Menschen mit Einschränkungen und solchen ohne Handicap, tatsächlich gelungen? Eine Antwort mag lauten: Wenn sie so funktioniert, dass das Miteinander und das Gemeinsame im Mittelpunkt stehen statt der Betonung des Unterschieds. Ein Prinzip, das sich im neuen und komfortablen Hotel Includio erleben lässt, das die Johanniter im Stadtteil Burgweinting eröffnet haben. (Advertorial)

Nehmen wir doch einfach eines der 18, nennen wir sie Kingsize-Zimmer. Sie sind - wie alle 84 im Includio (insgesamt 174 Betten) - geschmackvoll eingerichtet, mit bequemem Mobiliar, großem Schrank, in harmonischer grau-roter Farbkombination, mit Stilsicherheit und Komfort.

Für ein großstädtisches Businesshotel (Anbindung zur A 3, an die Öffis über die Linie 7 oder die Bahn (15 Minuten bzw. 7 Minuten in die City), moderner Konferenzbereich) sind die gewöhnlichen Zimmer schon mit einem großzügigen Bad (bodengleiche Komfort-Regendusche, WC, große Waschkonsole) ausgestattet.

Im Kingsize ist dagegen alles nochmal ein bisschen größer und üppiger. Denn hier kann - nach geringfügigen Umgestaltungen - auch ein Rollstuhlfahrer wohnen; oder ein Gast, der sich mit Hör- oder Sehschwäche mühelos in einer ungewohnten Umgebung zurechtfinden möchte.


Und genauso unaufdringlich kommt im gesamten Haus die Optimierung auf ein Miteinander von mit und ohne Handicap daher - das taktile Wegeleitsystem im Erdgeschoss, das blinden Menschen mit Stock mühelos die Wege zu Restaurant, Bar, Lounge, Speisesaal, Lift oder Rezeption weist. Oder die automatische Stockwerkansage im Lift, die vielleicht einen Ticken lauter und ausführlicher ist als in einem nicht inklusiven Hotel. Induktionsschleifen für Hörbehinderte ermöglichen an der Rezeption und im Tagungsbereich eine mühelose Teilhabe von Menschen, die im Alltag einen Knopf im Ohr tragen.

Viele weitere Features machen das Leben für jeden Gast etwas angenehmer. Die optischen Klingelsignale an den Türen etwa, oder die rutschhemmenden Fliesen. 31 Tiefgaragen- und 18 ebenerdige Stellplätze, ein großzügiger Außenbereich mit Terrasse. Oder ein ansprechendes Frühstücksbuffet und ein Restaurant, das zum Familienurlaub ebenso passt wie zur Tagungsreise. Apropos Tagung: Die Seminarräume bieten auf 26, 54 und 108 Quadratmetern Platz für Schulungen und Konferenzen mit hochmodernen Ansprüchen. Über ausgefeilte Raumtechnik sind auch Hybrid-Tagungen möglich, bei denen manche Teilnehmer vor Ort, manche via Konferenzsoftware zugeschaltet sind. Digitale Whiteboards und Tagungsbankett inklusive.


Includio betrachtet Inklusion aber ganzheitlich. Das bedeutet: „Wir haben uns als Zielvorgabe gesetzt, dass sich auch 40 % der Mitarbeitenden aus Fachkräften mit Einschränkung zusammensetzen", sagt Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter in Ostbayern. Auf seinem fruchtbaren Ideenboden ist auch diese Einrichtung gewachsen. Als er vor einigen Jahren etliche Funktionäre von Verbandsseite in die Welterbestadt einladen wollte, musste er feststellen, dass für die Rollstuhlfahrer in der Delegation gar nicht so einfach eine Unterbringungsmöglichkeit zu finden war. Wer Steinkirchner kennt, der weiß, dass ihn solche Probleme motivieren. Ergebnis: Im Juli 2021 haben die Johanniter diese beschämende Lücke für die Bezirkshauptstadt geschlossen. Über Sterne zu sprechen, ist wahrscheinlich noch zu früh. Merkmale wie Rasierspiegel auf den Zimmern und 24-h-Rezeption weisen aber in eine deutliche Richtung, die mit der Zahl 4 zu tun haben. Dito der kleine Sauna-, Dampfbad-, Fitness- und Wellnessbereich, der bis zum Ende der Corona-Einschränkungen vollendet sein dürfte.


Tamara Mirwald im Tagungsraum. Bild: Süß

Zwischen den geräuschdämpfenden Raumteilern aus grauem Filz in der Wohlbühl-Lounge mit den gelben und roten Sesseln erklärt Empfangschefin Tamara Mirwald, weshalb sie sich für das neue Hotel als Arbeitsplatz entschieden hat. Mehr noch als ihre Worte bezeugen die freundlich und beinahe schon organisch nebenbei getroffenen Entscheidungen, weitergegebenen Informationen und Anweisungen, dass sie in ihrer Tätigkeit an diesem Ort aufgeht. Die 40 % erfüllen die Johanniter bereits jetzt, kurz nach der Eröffnung. Für eine Führungskraft eine spannende Zeit: Neue Routinen entwickeln und einführen, ein frisches Team bilden. Mitarbeitende, die besondere Aufmerksamkeit verlangen. Gäste, die aus bisher nicht gekannten Blickwinkeln das Erlebte weitergeben. „Das nehmen wir alles sehr dankbar auf, um unser Konzept immer noch besser zu machen", so Tamara Mirwald. Die Anregungen der abreisenden Gäste sind fröhlich und konstruktiv - der Aufenthalt hat ihnen offensichtlich gut gefallen.


Updates abonnieren Abo beenden Drucken

Ähnliche Beiträge

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://www.ostbayernkurier.de/

Advertorial

16. Januar 2022
Kreis Regensburg
Region
Advertorial
Aufhausen. "Wenn Sie mich fragen, was der Sinn unserer Arbeit hier im Team ist, sag ich Ihnen ganz klar: Der Kunde!" Armin Ebenhöh, Geschäftsführer des Autohauses Weißdorn, hat mit dieser Philosophie viel erreicht: Skoda führt sein Unternehmen als Gr...
Anzeige

Newsletter bestellen

Bitte wählen Sie aus, wie Sie von uns hören möchten:

Sie können sich jederzeit abmelden, indem Sie auf den Link in der Fußzeile unserer E-Mails klicken. Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie auf unserer Website.

We use Mailchimp as our marketing platform. By clicking below to subscribe, you acknowledge that your information will be transferred to Mailchimp for processing. Learn more about Mailchimp's privacy practices here.

Anzeige